Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts.
Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.
Es muss eine Politik geben, die dieser Aufgabe gerecht wird.
Fridays for Future: Das sind alle, die für unser Klima auf die Straße gehen.
Längst ist die Fridays for Future keine Bewegung von ein paar jungen Leuten, die die Schule schwänzen, oder ein paar Erwachsene, die nicht zur Arbeit gegangen sind – es ist eine Welle der längst überfälligen Veränderung.
Über 27.000 Wissenschaftler*innen allein im deutschsprachigen Raum stehen hinter der Bewegung und unterstützen sie.
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat vor Zehntausenden Menschen in New York die weltweiten Klimademonstrationen als „Welle der Veränderung“ gefeiert.
An diesem Freitag hatte die Bewegung zum weltweiten Aktionstag aufgerufen – und über vier Millionen Menschen beteiligen sich heute am Klimastreik. In 163 Ländern. Und es werden mehr.“
Auch im kleinen beschaulichen Kempen demonstrierten am Freitag weit über 1000 Menschen, Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern, Großeltern und viele andere Erwachsene für den Klimaschutz.
Eine Schülerin des Thomaeum prangerte das Fehlverhalten der Regierung an, sagte aber auch überzeugend, dass wir Alle unseren Beitrag zu einem Umdenken leisten müssen.
Politik muss reagieren, – auch in Kempen! Wenn durch Ablehnung der Verwaltung und der Mehrheit durch CDU und FDP nicht der Ausruf des „Klimanotstandes“ gelungen ist, liegt es in unserer Aller Verantwortung, sofortige Handlungsinitiative auf allen Ebenen zu ergreifen. Für den notwendigen Wandel müssen sektorübergreifend grundlegende Veränderungen stattfinden. In den Sektoren Energieerzeugung, Wohnen und Bauen, Industrie, Transport und Verkehr sowie Landwirtschaft sind enorme Anstrengungen nötig. Das wirtschaftliche Handeln darf nicht weiterhin planetare Grenzen überschreiten.
Daher kann es auch nicht sein, dass die Verwaltung über einen politischen Beschluss im Umwelt und Planungsausschuss am 23.09. erreichen will, dass 17 gesunde alte Linden an der Hülser Straße (Lindenallee) gefällt werden sollen, um einen Kreisverkehr für ein neu zu entwickeltes Gewerbegebiet zu bauen. Wer in der jetzigen Zeit gesunde Bäume fällen lassen will, handelt verantwortungslos!
Wir Grüne unterstützen die Bürgerbewegung zum Erhalt der Linden ganz ausdrücklich und werden politisch der Verwaltungsvorlage nicht zustimmen!
Ebenso unterstützen wir die Friday for Futore Bewegung, um unseren Planeten zu schützen und für kommende Generationen lebensfähig zu erhalten.
Monika Schütz-Madré
Stadtverordnete
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