Kindergarten

Änderungs- und Erweiterungsantrag: Kita Pusteblume „regenerative Heizungsanlage“ u. „Gruppenerweiterung“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 13.02.2020 folgenden Änderungs- und Erweiterungsantrag:

Beschluss:

1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Trägerin der Kita Pusteblume unter der Voraussetzung des Einbaus einer Heizungsanlage mit regenerativen Energieträgern (z.B. Erdwärme, Holzpellets) zu unterstützen und für den direkten Austausch bzw. Anschaffung der Anlage finanzielle Mittel bereit zu stellen, sowie bei der Fördermittelakquise mitzuwirken.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Vorstand der Elterninitiative Kita Pusteblume Gespräche zu führen, ob und in wieweit eine Vergrößerung durch zusätzliche Gruppenerweiterungen durch bauliche Maßnahmen in Holzmodulbauweise – zur Ausweitung einer Gruppe oder einer Tagespflege – realisierbar sind.

Begründung:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt, genauso wie die Verwaltung, den Antrag der Kita Pusteblume nach einer neuen Heizungsanlage. Im Sinne des integrativen kommunalen Klimaschutzkonzeptes, welches von allen Fraktionen beschlossen wurde, kann und darf es nicht sein, eine neue Ölheizungsanlage in Betracht zu ziehen.

Eine Heizungsanlage mit regenerativen Energieträgern ist eine Investition in die Zukunft. Unter diesem Aspekt ist eine neue Heizungsanlage mit regenerativen Energieträgern vertretbar.

Nach Gesprächen von uns mit dem Vorstand der Kita Pusteblume, ist die grundsätzliche Bereitschaft der Elterninitiative auf Vergrößerung durch Gruppenerweiterung oder Tagespflege vorhanden. Im Rahmen der baulichen Maßnahme bietet sich die Holzmodulbauweise an. Sie ist ökologisch nachhaltig und bauphysikalisch wie auch raumklimatisch vorteilhaft. Dazu bietet sie die Möglichkeit, dank hohem Vorfertigungsgrad in Zeiten knapper Ressourcen die Bauzeiten zu verkürzen. Mit Blick auf die jetzige Betreuungssituation im Kindertagesstättenbereich kann dies einen Beitrag zur Erhöhung der Kapazitäten und somit zur Entspannung der bekannten Betreuungssituation führen.

Bei dieser notwendigen Schaffung einer Infrastruktur zur Deckung der Betreuungsbedarfe im Bereich der Kindertagesstätten sind analog zur aktuellen Weiterentwicklung des Schulcampus (siehe Verwaltungsvorlage 2020/0009/B40 Stand: 14.01.2020 im Rat der Stadt Kempen am 21.01.2020 -Grundsätzliche Überlegungen zur Sanierung der weiterführenden Schulen / Neubau eines Teiles der Gesamtschule auf dem Ludwig-Jahn-Platz) entsprechende finanzielle Mittel haushalterisch zu veranschlagen.

 

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