„Insekten retten, Artenschwund stoppen“ – NRW-Naturschutzverbände starten Volksinitiative Artenvielfalt
Bienen, Schmetterlinge, duftende Blumenwiesen und blühende Bäume sind nicht nur schön anzusehen – Artenvielfalt und intakte Ökosysteme sind die Grundlage unseres Lebens. Sie sorgen für saubere Luft, gesunde Ernährung und viele Rohstoffe, die wir zum Wirtschaften benötigen.
Aber der Verlust dieser Vielfalt ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit: sowohl global, als auch vor unserer eigenen Haustür ist es um die Natur extrem schlecht bestellt.
Die Bürgerinnen und Bürger in NRW können die Landesregierung zu einem Kurswechsel in der Umweltpolitik zwingen. Freiwillig haben weder die CDU noch die FDP sich für Artenschutz und ökologische Landwirtschaft je stark gemacht. Das muss sich ändern!
Die Klimakrise zu stoppen und das Artensterben zu beenden sind seit Jahrzehnten elementare Anliegen GRÜNER Politik. Wir unterstützen aus voller Überzeugung das Anliegen, die Bürger und Bürgerinnen in NRW dazu zu befragen. Flächen sparen, Umwelt- und Artenschutz – zum Wohl von Mensch und Natur sind die Themen unserer Zeit.
Es ist zwingend notwendig, dass Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand für das gemeinsame Ziel einer großen Artenvielfalt arbeiten. Die Politik, auch auf kommunaler Ebene muss dazu die Rahmenbedingungen schaffen. Angesichts der dramatischen Zahlen beim Artensterben gehört aber auch dazu, dass das Zubetonieren unserer Natur gestoppt wird. Es gehört ebenso dazu, dass „Schottergärten“ nicht mehr geduldet werden! Wir brauchen mehr Natur- und Artenschutz für eine Agrarwende. Weg von industriellen Agrarfabriken und maßlosem Gift auf den Äckern. Naturverträgliche Landwirtschaft muss aktiv vorangebracht und gefördert werden.
Seit CDU/FDP Regierungsantritt herrscht teils Stillstand, teils Rückschritt beim Thema Artenschutz. Es reicht nicht, davon zu reden, dass man „Blühwiesen anlegen und Schottergärten verhindern“ wolle, es bedarf klare gesetzliche Vorgaben und überzeugende Programme.
Wir unterstützen den Kampf der Umwelt- und Naturschutzverbände für den Erhalt der zahlreichen bedrohten Arten wie Wildbienen, Kiebitz und Feldhase. Das Artensterben hat sich in den vergangenen Jahren beschleunigt, die Landesregierung muss deshalb dringend die Gesetze der neuen Situation anpassen.
An unseren Themenständen und Wahlständen werden wir in den nächsten Wochen Unterschriftenlisten auslegen.
Interessierte Bürger*innen können sich hier – artenvielfalt-nrw.de – informieren.
GRÜNE Kempen
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