Der durch Machthaber Wladimir Putin angeordnete völkerrechtswidrige Angriff der russischen Armee auf die Ukraine und die entsprechenden Kampfhandlungen zwingen seit Donnerstag, 24. Februar 2022, Hunderttausende Menschen auf die Flucht.
Laut UNHCR haben bereits 442.000 Menschen Schutz in Nachbarstaaten gesucht, während weitere über 100.000 Menschen Binnenvertriebene im eigenen Land sind.
Es herrscht Krieg, mitten in Europa.
Russland greift zahlreiche Ziele in der Ukraine an – sowohl aus der Luft als auch mit Bodentruppen. Auch die Hauptstadt Kiew steht unter Beschuss. Nach Angaben der ukrainischen Regierung werden auch zivile Gebiete angegriffen.
Aus zahlreichen ukrainischen Städten wird Beschuss gemeldet. Das Zentrum von Charkiw wird bombardiert. Bomben fallen auf die Hauptstadt Kiew. Auch zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen, Kitas, Lebensmittelgeschäfte, Wohnhäuser werden nicht verschont. Die Verwüstung, die Russland der Ukraine zufügen will, ist groß.
Die Ukraine hat in den vergangenen Jahren selbst vielen Menschen Schutz vor Krieg und Verfolgung geboten, zum Beispiel aus Syrien, Tschetschenien und Somalia. Noch im vergangenen Jahr wurden durch die Machtübernahme der Taliban bedrohte Afghan*innen aus Kabul in die Ukraine evakuiert. Hinzu kommen viele Studierende aus der ganzen Welt. Auch diese Menschen aus afrikanischen, arabischen oder asiatischen Ländern dürfen nun nicht im Stich gelassen werden.
Es ist auch unsere Verantwortung, den Vertriebenen und Geflüchteten in unserer Stadt Zuflucht zu ermöglichen.
Wir alle müssen jetzt solidarisch an der Seite der Ukraine stehen und uns für den Frieden einsetzen.
Zu einer Friedensaktion auf dem Buttermarkt in Kempen am 02.03.22 um 18.00 Uhr lädt unser Bürgermeister Christoph Dellmans die Bürger*innen ein, als Symbol der Anteilnahme und Solidarität ein Licht für den Frieden anzuzünden, um damit zu zeigen, dass wir geschlossen Seite an Seite für den Frieden stehen.
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