Sehr geehrter Herr Rübo,
die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt zur nächsten Sitzung des Schulausschusses am 22.11.2016 folgenden Prüfantrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, in den Schulen zu prüfen, welche Möglichkeiten realisierbar sind, um die Raumtemperatur an heißen Sommertagen so weit runter zu fahren, dass ein Arbeiten der Schüler*innen und Lehrer*innen noch möglich ist.
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob durch das Landesförderprogramm „Gute Schule 2020“ diese Maßnahmen mitfinanziert werden können.
nDie Verwaltung prüft und unterbreitet dem Ausschuss, welche Maßnahmen durch das Landesprogramm besonders geeignet erscheinen. Ergänzend zur Liste der Sanierungsbedarfe legt die Verwaltung eine priorisierte Kostenschätzung zum Ausbau der digitalen Infrastruktur (Netzanbindung, W-LAN, Hardware, Software) an den Schulen vor.
Begründung:
Wo die Sonne durch die Fenster brennt, wird es oft so heiß, dass die Gesundheit gefährdet wird und ein effektives Arbeiten dann nicht mehr möglich ist. So geschehen nach den Sommerferien 2016, als über viele Tage eine Raumtemperatur von 37 – 40 Grad Celsius in einigen Klassenräumen gemessen wurde. Um übermäßige Sonneneinstrahlung zu verhindern, gibt es -außer Klimaanlagen -, die Möglichkeit durch Markisen, Rollläden und Rollos ein starkes Aufheizen der Räume zu verringern. Bedingt durch den Ganztagsunterricht und der Betreuung der Schüler*innen bis in die Nachmittagsstunden, kann von den Schulleitungen kaum noch „hitzefrei“ gegeben werden.
Das Förderprogramm der NRW Bank soll Anfang 2017 starten, der Förderaufruf zu „Gute Schule 2020“ wird jetzt im Herbst erfolgen. Daher ist es wichtig, zeitnah und passend zum offiziellen Beginn des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ entsprechende Investitionsschwerpunkte an den Schulen zu ermitteln und mögliche Förderanträge vorzubereiten, die dabei unterstützen, die Schulen fit für die Zukunft zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Straeten
Fraktionsvorsitzender
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