Bildung ist unbestritten das wichtigste Instrument für die individuelle Lebensplanung, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit. Bildungsgerechtigkeit zu schaffen, unseren Kindern die gleichen Bildungschancen zu bieten, ist Aufgabe und Auftrag von höchster Prorität.
Im Rahmen des Sofortausstattungsprogrammes des Bundes, sowie des Landes NRW wurden im letzten Jahr insgesamt 160 Millionen Euro für die Ausstattung von Schüler*innen mit digitalen Endgeräten zur Verfügung gestellt.
Aus diesen Mitteln wurden auch die Kempener Schulen mit einer großen Anzahl von iPads ausgestattet. Während der Schulschließungen im Lockdown sind diese unbürokratisch an viele Schüler*innen leihweise ausgegeben worden, um ihnen die Teilnahme am digitalen Unterricht zu ermöglichen.
Mit Ende des Lockdowns und erneutem Präsenzunterricht wurden diese iPads allerdings wieder in den Schulbestand zurückgeführt.
Erfreulicherweise hat sich aber inzwischen das digitale Arbeiten als Unterrichtsbestandteil in den Schulen etabliert, was es unerlässlich macht, dass alle Schüler*innen auch zuhause die Möglichkeit haben, ein digitales Endgerät zu nutzen, legen unsere stellvertretende Bürgermeisterin Monika Schütz-Madré und Fraktionsvorsitzender Joachim Straeten dar.
Wir stellen daher zur nächsten Sitzung des Schulausschusses am 17. März 2022 den Antrag
„Leihgabe von iPads aus dem Förderprogramm „DigitalPakt Schule“ des Bundes und Landes an Schüler*innen mit Bedarf während ihrer Schullaufbahn“.
Monika Schütz-Madré führt aus: „Vor dem Hintergrund von Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sehen wir den Schulträger in der Pflicht, für alle Schüler*innen die gleichen Voraussetzungen zur digitalen Bildung zu schaffen.“
Unseren vollständigen Antrag findet Ihr hier https://gruenlink.de/2et5
Den Artikel der RP hier https://gruenlink.de/2f6b
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