Mit unserem größten Bedauern müssen wir hinnehmen, dass Dezernent Michael Klee, zuständig für Schule, Sport, Jugend und Soziales nicht für weitere 8 Jahre wiedergewählt wurde.
Diese Entscheidung, herbeigeführt vom Bürgermeister, der CDU, FDP, Linken und dem Fraktionslosen ist ein katastrophales Ergebnis für Kempen und seiner Weiterentwicklung.
Das Verhalten der oben genannten Entscheidungsträger*innen ist charakterlos und moralisch verwerflich.
Michael Klee für die Unfähigkeit des CDU Bürgermeisters verantwortlich zu machen, entbehrt jeglicher Substanz!
Die drei Parteien und der Fraktionslose haben in der Person Michael Klee einen „Schuldigen“ für das Desaster in der Verwaltung gefunden.
Mit Michael Klee hatten wir einen Dezernenten, der großen Wert auf Teamarbeit legte, immer loyal gegenüber dem BM und seinen Dezernentenkollegen war, der sich von keiner Partei instrumentalisieren ließ, und immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter*innen hatte und für die Bürger*innen ansprechbar war. Er suchte – und fand auch immer wieder Lösungen für die unterschiedlichsten Problemlagen.
Er ist ein Macher, Kümmerer und lösungsorientierter Dezernent, mit visionären Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten, den eine Stadt wie Kempen bitter notwendig hat!
Viele seiner Mitarbeiter`*innen aus seinen Ämtern waren zur Ratssitzung gekommen, um ihre Solidarität mit ihrem „Chef“ zu zeigen. Sie trugen ein Button mit einem Kleeblatt an der Kleidung und der Aufschrift „Pro Klee“.
Als Michael Klee vor knapp 8 Jahren sein Amt als Dezernent antrat, fand er Schulen und Kitas vor, die über Jahre in ihrer Bausubstanz vernachlässigt und „kaputt“ gespart wurden, trotz des damaligen Konjunkturpaketes. Weder der damalige Schuldezernent und jetziger Bürgermeister Volker Rübo sowie die CDU und FDP hatten die Schulen und Kitas im Fokus.
Mit vielen guten Ideen und viel Elan trat er sein Amt in Kempen an. Durch die gesellschaftlichen und gesetzlichen Veränderungen kamen große Herausforderungen auf ihn zu.
Eine Chronik seiner hervorragenden Arbeit ist in dem Redebeitrag unseres Fraktionsvorsitzenden Joachim Straeten nachzulesen.
Trotz vieler guter Ideen und Aufzeigen von Möglichkeiten zur Umsetzung durch Michael Klee fehlten es dem CDU Bürgermeister wie auch dem damaligen Baudezernenten Stephan Kahl, sowie der CDU/FDP an Motivation, Kompetenz, Willen, Mut und Weitblick, Kempen zukunftsfähig zu machen.
Für das Versagen vieler Jahre tragen CDU/FDP und der CDU Bürgermeister die politische Verantwortung und es ist unfassbar schäbig und perfide, Michael Klee zum „Sündenbock“ zu machen!
In Kempen ist unter der Mehrheitsfraktion CDU mit ihrem führungsschwachen Bürgermeister und dem FDP Appendix kein innovatives Weiterkommen möglich!
Monika Schütz-Madré
Stadtverordnete
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