Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Klimaschutz am 04.Februar 2019 den folgenden Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt im Rahmen der Erschließungs- und Entsorgungsplanung für das neue Baugebiet im Kempener Westen ein Niederschlagsentwässerungs-Konzept zu entwickeln, dass ohne eine Ableitung des im Baugebiet anfallenden Niederschlagswasser außerhalb des Stadtgebietes auskommt. Dabei sollen sowohl Möglichkeiten der privaten, örtlichen Versickerung als auch kommunale Ableitungs- und Versickerungs-Systeme für das Niederschlagswasser geprüft und geplant werden. Die Entwässerungssatzung ist entsprechend anzupassen.
Begründung:
Der Umgang mit dem Niederschlagswasser wird in Zeiten des Klimawandels zu einem immer wichtiger werdenden Thema. Spätestens der letzte trockene Sommer 2018 hat uns deutlich vor Augen geführt, dass wir mit dem in unserem Stadtgebiet anfallenden Niederschlagswasser sorgsam umgehen müssen. Die Grundwasserstände waren bereits spürbar gesunken. Wir benötigen das Niederschlagswasser für die Grundwasser-neubildung, aber auch für die Bewässerung der Gärten und landwirtschaftlichen Flächen. Auch als Brauchwasser im Haus z. B. für die Toilettenspülung kann es eingesetzt werden.
Hinzu kommt der Kostenaspekt. Es ist nicht einzusehen, warum „sauberes“ Niederschlagswasser in teuren eigenen Kanalsystemen abgeleitet und im Extremfall noch zu einer Kläranlage transportiert und dort behandelt wird. Die dafür anfallenden Abwassergebühren gehören eingespart.
Nicht zuletzt sei darauf hingewiesen, dass es viele Beispielgemeinden gibt, in denen die Ableitung des Niederschlagswassers sogar oberflächlich als gestaltendes Element in den Wohngebieten eingesetzt wird. Selbstverständlich sind bei solchen Systemen auch sog. Starkregenereignisse zu berücksichtigen.
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