Mittlerweile ist das "Steckenpferd" schon gute Tradition geworden und wir GRÜNE wollen damit allen ehemaligen und zukünftigen Preisträger*innen DANKE sagen für ihr gesellschaftliches und bürgerschaftliches Engagement!
OV Sprecherin Monika Schütz-Madré begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, darunter viele Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Jahre.
In diesem Jahr haben wir uns für Prof.Dr. Klaus Hufer entschieden, der seit vielen Jahren öffentlich Stellung bezieht zu Rassismus und Fremdenhass. In vielen Publikationen hat er den Umgang mit dem Problem analysiert und sich in zahlreichen Veranstaltungen damit auseinandergesetzt.
Wie die Hemmschwelle rassistisch zu agieren gesunken ist und selbst längst in der „Mitte der Gesellschaft“ scheinbar „salonfähig ist, erleben wir täglich. Rechte Parolen hört man in Zeiten wie diesen nicht nur an Stammtischen. Sie begegnen einem im Supermarkt, in Zügen, im Gespräch mit Kollegen oder der Familie. In seinen Seminaren bei Bildungseinrichtungen, Kirchen, Jugend- und Sozialämtern und diversen selbstorganisierten Gruppen, aber auch bei Parteien, die sich argumentativ auf den Wahlkampf mit der AfD vorbereiten wollen, vermittelt Klaus Hufer Umgang und Selbstsicherheit im Auftreten gegenüber Hetze und fremdenfeindlichen Parolen. Viele Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe arbeiten, aber auch Lehrer oder Jugendliche sind Teilnehmer*innen seiner Seminare.
Unser Landtagskandidat René Heesen berichtete von selbst erlebten Anfeindungen, Beschimpfungen bis zur Androhung von Gewalt in sozialen Netzwerken, E Mails und Anrufen, denen er und viele Kolleginnen und Kollegen immer wieder ausgesetzt sind.
Die Laudatio für Prof. Dr. Klaus Hufer hielt unsere „Steckenpferdbeauftragte „ Alexa Bernards Niermann.
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