Diesen Eindruck hatte die Grüne Fraktion heute bei ihrem Besuch am Wartsberg.
Bei Gesprächen mit Bürger*innen der Wartsbergsiedlung bei vergangenen Besuchen wurden immer wieder einige Wünsche und berechtigte Bedürfnisse der Anwohner*innen geäußert, die von uns an die Verwaltung heran getragen wurden und ohne großen Kostenaufwand hätten umgesetzt werden können.
Wie wir heute mit Bedauern feststellen mussten, wurde bisher nichts davon umgesetzt.
Die Anwohner*innen hatten darum gebeten, dass an der einzigen Straße die den „Berg“ hinauf führt, 2-3 Ruhebänke aufgestellt werden, weil gerade für ältere Menschen, auch mit Rollator der Weg oft sehr beschwerlich ist und ohne kleine Pause kaum zu bewältigen.
Des Weiteren hatten Anwohner*innen sich gewünscht, die Bordsteinkanten an den Querstraßen abzusenken, damit es, gerade auch im Hinblick auf gehbehinderte und im Rollstuhl sitzende Menschen einfacher ist, die Querstraßen zu überwinden.
Die unzureichende Beleuchtung, gerade in der Herbst und Winterzeit war und ist immer noch ein Ärgernis. Hinzu kommt noch die lange Wartezeit, bis eine defekte Straßenlaterne ausgebessert wird.
Große Sorgen haben die Bewohner*innen der Mehrfamilienhäuser die im Besitz größerer Immobilienfirmen sind über den Zustand dieser Häuser und ihrer Wohnungen.
Hier hat die Stadt es bisher immer wieder versäumt, einige dieser Häuser aufzukaufen um über eigene sozialverträgliche Wohnungen zu verfügen.
Bei unserem heutigen Besuch am Wartsberg hatten wir die Gelegenheit mit Frau Nabbefeld von der Uni Duisburg, die mit dem Projekt „Quartiersentwicklung Wartsberg“ beauftragt wurde, zu sprechen. Sie bestätigte, dass die energetischen Maßnahmen mit den Stadtwerken gut gelaufen sind, sie sich aber gewünscht hätte, im Rahmen der sozial/gesellschaftlichen Quartiersentwicklung mehr hätte vorweisen können.
Unser Eindruck ist der, dass die Verwaltung auch in diesem Bereich überfordert ist und nicht die Menschen am Wartsberg wirklich ernst nimmt. So kann Quartiersentwicklung nicht funktionieren!
Wir werden uns für die Belange der Bürger*innen politisch einsetzen und entsprechende Anträge stellen. (Hier geht es zu den Anträgen)
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