In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei Synagogen. Ein trauriges Datum und der Auftakt zu furchtbaren Gräueltaten, zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, in dem unendliches Leid über unzählige Menschen gebracht wurde.
Heute gedenken wir der Opfer der Pogromnacht 1938, wir erinnern an ihre Verfolgung, Entrechtung, Verschleppung und grausame Ermordung durch das nationalsozialistische System. Auch in unserem Kempen lebten jüdische Familien. Auch diese Menschen wurden verfolgt, deportiert, getötet, auch hier brannte die Synagoge.
Um 19:30 Uhr findet heute – organisiert durch den Kempener Geschichts- und Museumsverein – am Mahnmal für die ehemalige Kempener Synagoge in der Umstraße eine Gedenkstunde wider das Vergessen statt.
Wir sind es den Opfern schuldig, Erinnerung und Gedenken wachzuhalten. Aus Verantwortung für die Zukunft dürfen wir nicht nachlassen im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und Krieg.
Gerade heute, in einer Zeit, in der rechtsextremes Gedankengut wieder erstarkt, rechtsterroristische Anschläge, Anschläge auf Synagogen, auch Anschläge auf jüdische Mitbürger auf offener Straße stattfinden, in einer Zeit, in der es Vertreter von Parteien gibt, die den Faschismus und nationalsozialistischen Terror als Vogelschiss in der Geschichte bezeichnen, müssen wir aufstehen und immer und überall deutlich machen:
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